Vom Shop zum eigenen Marktplatz – Ihr Shop auf der nächsten Stufe

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Shop zum Marktplatz umbauen

Sind Sie ein Shopbetreiber, der seinen Online-Shop zum Marktplatz ausbauen will? Oder planen Sie gerade die Erstellung eines virtuellen Ladengeschäfts? Suchen Sie noch ein Modul? Etwa, um Ihr Shopsystem an ein ERP-System oder eine Warenwirtschaft anzubinden? Dann sollten Sie hier weiterlesen. In diesem Beitrag möchten wir Ihnen zeigen, wie Sie Ihren Shop auf eine neue Ebene heben können. Machen Sie aus ihm doch einen eigenen Marktplatz! Wir helfen Ihnen dabei!

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Nutzer kaufen gerne auf Online Marktplätzen ein und schätzen die Quantität der Produkte.

Die Erstellung eines Online-Shops – Schritt 1

Bei der Planung eines Online-Shops gibt es entscheidende Schritte, die es zu beachten gilt. Anhand eines Fallbeispiels möchten wir Ihnen das im Folgenden darstellen.

Bevor aus einer Idee ein digitales Geschäft entsteht, sollten Sie eine Strategie entwickeln und sich einige Fragen stellen:

  • Wer ist die Zielgruppe und wie können Sie sie ansprechen?
  • Hat die Zielgruppe einen Bedarf online einzukaufen?
  • Habe ich die technischen und personellen Voraussetzungen?
  • Welches Shopsystem möchte ich nutzen?
  • Welche Systeme(ERP etc) will ich anbinden?

Die Antwort auf all diese Fragen bietet eine enge Zusammenarbeit zwischen Agentur und Kunden. Gemeinsam wird ein Konzept entwickelt, welches den individuellen Anforderungen und Wünschen eines Interessenten entspricht. Um eine Agentur besser kennen zu lernen und für Ihre Produkte zu sensibilisieren, empfiehlt sich immer ein Workshop. In diesem Workshop werden zum Beispiel Strategie, Systemanforderungen und Projektplan besprochen. Ziel eines solchen Workshops sollte immer sein, dass alle Parteien auf einem ähnlichen Stand sind, was die Anforderungen betrifft.

Nachdem das strategische Grundgerüst steht, geht es nun an die Auswahl des Shopsystems. Wer jetzt meint, dass es doch ohnehin keinen Unterschied gibt, irrt. Die bekanntesten Shopsysteme OXID eSales und Shopware bieten sowohl Systeme für B2B- als auch für B2C-Shops an. Möchten Sie mit Ihren Produkten lediglich andere Unternehmen, zum Beispiel Großhändler, ansprechen oder auch Privatkunden? Die beiden Plattformen stellen unterschiedliche Editionen zur Verfügung, die genau an die Vorstellungen des Kunden angepasst werden können. Von der Community Edition über die Professional Edition bis hin zur Enterprise Edition können nach Belieben und Zielsetzung Online-Shops erstellt werden. Zu Beachten gilt, dass steigende Anforderungen in der regel auch steigende Kosten verursachen. Daher sollten alle Eventualitäten im Vorfeld geklärt und Kosten kalkuliert werden.

Wenn ein passendes Shopsystem gewählt ist, wird in diesem der Online-Shop zum Leben erweckt. Dafür arbeiten Front- sowie Backend-Entwickler und Designer Hand in Hand. Der Online-Shop muss in der Gestaltung und Nutzung perfekt auf den Endbenutzer zugeschnitten sein. Er sollte sich intuitiv und einfach bedienen lassen, damit Interessenten länger im Online-Shop verweilen und idealerweise ein Produkt erwerben.

Neben Optik und angenehmer Bedienbarkeit muss einem Kunden auch etwas geboten werden, das die verfügbaren Produkte für ihn interessant macht. Wie soll er etwa über Google auf den Online-Shop aufmerksam werden? Die Zauberworte heißen SEO– und SEA-Marketing: also die Suchmaschinenoptimierung und -werbung. Mit ansprechenden Kategorietexten und einzigartigen Landingpages kommt interessanter Content in den Online-Shop. In Texten und Pages sind Keywords eingewoben, durch die Suchmaschinen den Shop in ihrem Ranking nach oben setzen. So wird den Nutzern von Google der Online-Shop bei entsprechender Suche als eines der ersten Ergebnisse angezeigt. Wichtig ist: Je weiter oben der Online-Shop oder die Website im Google-Ranking angezeigt wird, umso besser.
Eine Online Marketing Beratung kümmert sich strategisch darum, dass Inhalte und technische Optimierung umgesetzt wird und die Conversion Rate stetig verbessert wird.

Wenn all diese Punkte bedacht und umgesetzt sind, kann der Online-Shop gelauncht werden. Doch hier ist die Arbeit daran keineswegs zu Ende: Der Shop wird auf verschiedene Aspekte hin analysiert und stetig optimiert. Wie sehen die Zugriffszahlen aus? Welchen Platz belegt er im Google-Ranking? Bleiben Nutzer länger auf der Website? Regt der Content im Shop sie dazu an, ein Produkt zu kaufen? Werden dann aus Neukunden Stammeinkäufer? Gibt es eventuell Plugins, die angepasst oder geupdatet werden müssen? Kunden werden hier keineswegs im Stich gelassen, von Anfang bis Ende nimmt man sie an die Hand. Somit ist ein langfristiger Erfolg im eCommerce kein Traum mehr.

Vom Shop zum eigenen Marktplatz – Schritt 2

Der Unterschied zwischen Online-Shop und Marktplatz ist der, dass bei ersterem nur die eigenen Produkte zum Kauf angeboten werden. Auf einem Online-Marktplatz können unterschiedliche Händler verschiedene Produkte anbieten. Beispiele für solche digitalen Verkaufsplattformen sind eBay und Amazon. Auf eben diesen Plätzen können dann sowohl themenspezifische als auch breitere Produktspektren angeboten werden. Die Entscheidung, welche Händler an den Marktplatz angebunden werden, obliegt dabei allein dem Marktplatzbetreiber. Nachfolgend stellen wir Ihnen vor, wie eine solche „Steigerung“ vom einfachen Online-Shop zum Marktplatz gelingt.

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Ein Shop lässt sich nach und nach zu einem Marktplatz ausbauen und mit Funktionen erweitern

Mit dem eigenen Marktplatz Händlern eine Plattform bieten

Um den eigenen Online-Shop zu einem Marktplatz auszubauen, sollte man sich zunächst Gedanken rund um das Konzept machen. Möchten Sie die Verkaufsabwicklung an die einzelnen angebundenen Händler abgeben? Wollen Sie die angebotenen Artikel direkt auf der Plattform verkaufen? Nehmen Sie neben dem Verkauf auch die logistische und kaufmännische Abwicklung in die eigenen Hände?

Den eigenen Online-Shop zu einem Marktplatz zu machen, bringt viele Vorteile mit sich – angefangen bei der Reichweite und der Risikostreuung. Idealerweise verlassen sich Inhaber eines Online-Shops bzw. einer Marktplattform nicht ausschließlich darauf, dass Google ihnen Traffic bringt. Falls das doch der Fall sein sollte, könnte der entsprechende Internetauftritt im Ranking schnell absteigen oder bei GoogleAds abgestraft werden. Werden Sie entsprechend auch auf anderen Plattformen aktiv! Amazon, eBay, Real oder Metro bieten Ihnen die Möglichkeit, Ihren Kundenstamm auffallend zu vergrößern und Ihre Marke bekannter zu machen.

Mit einem Marktplatz kommen aber noch viele weitere Vorteile dazu. So kann man auf einer solchen Plattform Waren nicht nur ver-, sondern auch ankaufen. Außerdem gewährleistet sie eine breitere Kommunikation zwischen Händlern und Kunden oder zwischen Käufern. Nutzerprofile sind erweiterbar, Suchfunktionalitäten ausgereifter und Bewertungen, Kommentare sowie Buchungsprozesse weitaus interaktiver.

Das passiert beim Wechsel von Online-Shop zu Marktplatz

Unterm Strich ähnelt diese Vorgehensweise jener, die auch bei der Konzeption eines virtuellen Ladens zum Tragen kommt. Zunächst entwickelt man eine Strategie und analysiert den bereits bestehenden Online-Shop hinsichtlich unterschiedlicher Kriterien. Nachdem die Analyse abgeschlossen ist, können sich die Designer und Entwickler auch schon daran machen, den Online-Shop an einen bereits bestehenden Marktplatz anzubinden. Oder sie erstellen mit den Eingebungen des Kunden eine neue Plattform, die ganz auf dessen Wünsche ausgerichtet ist.

Anbindung des Shops/Marktplatzes mit DIXENO – Schritt 3

Wie soll Ihr Marktplatz einmal aussehen? Dieser Frage gehen Full-Service-Agenturen wie DIXENO nach. Auf diesem Fundament wird in enger Zusammenarbeit mit dem Kunden ein Konzept erstellt. Forderungen, relevante Aspekte und wichtige Funktionen werden zunächst skizziert und analog verschriftlicht. Auch so bleibt immer die Möglichkeit, Änderungswünsche zu berücksichtigen. Im zweiten Schritt geht es dann an das Design des eigenen Marktplatzes. Wird er ähnlich aussehen und aufgebaut sein wie der bisherige Online-Shop? Designer entwerfen dazu entsprechende Unterseiten, die in dem Marktplatz zum Tragen kommen können. Danach glühen die Entwickler-Tasten, denn in gängigen Programmiersprachen und Entwicklungsumgebungen entsteht nach und nach Ihr neuer Marktplatz. Hier gilt dann dasselbe wie bei der Programmierung bzw. Entwicklung eines Online-Shops. Auch der Online-Marktplatz muss stets aktuell gehalten und optimiert werden. Das kann wahlweise durch Amazon-SEO-Marketing oder durch an den eigenen Marktplatz angepasste Optimierung geschehen.

Um den Online-Shop auf die neue Ebene eines Marktplatzes zu stellen, bieten sich vielerlei Lösungen an. Einen dieser Schlüssel bietet das DIXENO-Marktplatzmodul an, welches in das Shopsystem integriert wird. Das Modul wurde von DIXENO passend für die Enterprise Edition entwickelt. In dieser Edition lassen sich Online-Shops ideal in Marktplätze integrieren. Und auch wenn Sie sich einen eigenen Marktplatz wünschen, bietet sich OXID EE als Shopsystem an. Was für OXID spricht?

  • Shopsystem wächst mit: Expansion in den eigenen Marktplatz ist möglich, Flexibilität steht ganz oben
  • Komfortabel internationalisieren: Mehrsprachlichkeit, Erstellung von Subshops mit eigenen Marken oder Sortimenten und Meistern von Zöllen, Steuern, Währungen und Rechtlichem
  • Vermarktung über Omni- bzw. Multichannel, Anbindung an Systeme wie ERP, CMS, CRM oder PIM sowie die Verknüpfung von ERP-Schnittstellen
  • Wirkungsvoller Content Commerce: dem Kunden attraktive Einkaufswelten und -erlebnisse durch responsives Design, emotionalen Content und ein Visual Content-Management-System (CMS) bieten

Sowohl im B2B- als auch im B2C-Bereich können Sie dank OXID eSales mit dem von DIXENO entwickelten Modul bequem expandieren. Die Vorteile eines eigenen Marktplatzes sind vielfältig.

  • Durch einen Marktplatz erhöhen Sie die Sichtbarkeit Ihrer Produkte und die Präsenz Ihrer Marke. Daraus folgt eine nennenswerte Umsatzsteigerung.
  • Kunden steigen oftmals über Preisvergleichsseiten und -suchmaschinen ein und werden dann auf den von ihnen gewählten Marktplatz weitergeleitet.
  • Steuern Sie Ihre Marketing-Kampagnen über vorkonfigurierte Schnittstellen und Module.

Unser Experte
Matthias Eggert ist seit über 14 Jahren im Online Marketing tätig und seit 6 Jahren Head of Online Marketing bei DIXENO . DIXENO ist an den Standorten Arnsberg, Paderborn, Hamburg und Berlin vertreten und verfügt über mehr als 50 Mitarbeiter. Neben seiner Tätigkeit als Head of Online Marketing ist Matthias Gründer von onlinemarketingberatung.de – Cruising Media. Sein Fokus liegt auf allen SEO relevanten Themen und er unterstützt Kunden von der Konzeption der richtigen Strategie, über die technische Umsetzung, bis zur detaillierten Analyse.

2 Responses

  1. Kai Hawaii sagt:

    Sehr guter Artikel zum Aufbau von Marktplätzen. Wir sind gerade selber in der Phase der Erstellung.

  2. Rainer Wälzholz sagt:

    Hallo! Danke für die sehr guten Erklärungen rund um Marktplätze. Man findet im Netz diverse Softwarelösungen zur Erstellung von Marktplätzen. Kannst du eine Software empfehlen und was sind Vorteile deiner Empfehlung?

    Gruß aus Hessen
    Rainer

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