Newsletter Marketing

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Leitfaden für erfolgreiches E-Mail Marketing

Richtig und zielgerichtet umgesetzt ist das Newsletter-Marketing eine kostengünstige und effektive Maßnahme, die sich für jedes Unternehmen lohnen kann. Mit diesem Beitrag möchten wir Ihnen zeigen, warum und vor allem wie Sie erfolgreich eine Newsletterstrategie umsetzen.
Laut Statistik nutzen allein in Deutschland rund 750.000 Unternehmen E-Mail als Marketingkanal. Dabei reicht der Versand von Informationen und Updates, bis zu personalisierten Newsletter Sequenzen. Es wird schnell klar, dass man seinen Empfängern/Kunden einen echten Mehrwert bieten muss, damit sie sich nicht in der Masse der E-Mails verlieren. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) haben jedoch Schwierigkeiten, einen eigenen Newsletter einzuführen und wissen nicht genau, was für ihre eigene Newsletter-Marketingstrategie wichtig ist.

Das sind die Vorteile von Newsletter Marketing

Was bringt uns das? Wie hoch sind die Kosten? Wer kann das umsetzen? Diese Fragen stehen meist am Anfang jeder Planung und Ideensammlung. Bei der Newsletter-Strategie verhält sich das nicht anders, bietet aber gerade kleinen und mittleren Unternehmen viele Chancen, die sich – richtig umgesetzt – vor allem in einem hohen Kosten-Nutzen-Verhältnis niederschlagen. Hier die wichtigsten Vorteile für den Start und auf einen Blick:

  • Kosten: Newsletter-Marketing ist relativ kostengünstig und daher sehr beliebt bei Unternehmen, die ein „enges Marketingbudget“ haben. Die größte Investition liegt in der Gewinnung von Abonnenten. Sie müssen einen Mehrwert an Informationen oder einen wirtschaftlichen Vorteil bieten, um den User zu einem Abonnenten zu machen. Daher ist die Investition häufig mit Überzeugungskraft gleichzusetzen. Ist der User überzeugt und trägt sich in die Newsletterliste ein, ist das erste Ziel erreicht und Sie verfügen nun über einen Direktkontakt!
    Newsletter Marketing kostet viel weniger als die meisten anderen Maßnahmen wie Direktwerbung, Flyer usw. und ermöglicht es, einen regelmäßigen Kontakt mit der Zielgruppe herzustellen, ohne viel Budget zu verschwenden.
    Möchten Sie gerade erst mit Newslettern starten oder verfügen über einen kleineren Pool von Abonnenten(<1000), können Sie diverse Newsletter Tools kostenlos nutzen und erst zu einem späteren Zeitpunkt auf eine Bezahl-Variante wechseln.

  • Zielgruppenansprache: Richtig umgesetztes Newsletter-Marketing erreicht genau Ihre Zielgruppe – und wird dadurch sehr effektiv. Wenn die Abonnenten Ihres Newsletters Ihrer Zielgruppe entsprechen und ein entsprechendes Interesse an den von Ihnen angebotenen Informationen, Produkten und Dienstleistungen haben, werden ihre Newsletter auch die entsprechenden Öffnungsraten erhalten.
    Mit einem Newsletter-Abo bestehen beste Voraussetzungen, da sich der User bewusst für ein Abo entschieden hat und so ein grundsätzliches Interesse besteht. Nun liegt es an ihnen, dieses positives Interesse nicht zu enttäuschen und sinnvolle Newsletter zu erstellen. Dies immer weiter zu optimieren sollte das Ziel sein und dann ist man auch sehr schnell bei Segmentierungen in Zielgruppen und personalisierten E-Mails. Dazu später mehr.

  • Zeit und Flexibilität: Das Versenden von Newslettern ist schneller als jede gedruckte Anzeige. Darüber hinaus schätzen Unternehmen die Flexibilität dieser Maßnahme, da kurzfristige Änderungen oder Ankündigungen einfach und schnell in den aktuellen Newsletter integriert werden können, ohne auf umfassend geplante Werbekonzepte verzichten zu müssen. Mit einem Newsletter können Sie flexibel auf Aktionen und Themen reagieren und das deutlich schneller, als über andere Kanäle, wie zum Beispiel der Suchmaschinenoptimierung. Ein Abverkauf, eine Sonderaktion oder ein Gutscheincode kann somit auch außerplanmäßig in jede Marketingstrategie einfließen. Die Kombination aus Zielgruppe + Flexibilität ist ein starkes Argument für den Einsatz von Newslettern.

  • Datenhoheit: Daten sind die neue Währung. Wenn Sie auf Dienste wie Google Ads oder Facebook setzen, liegt die Datenhoheit immer bei der Plattform und diesen Vorteil lassen sich die Anbieter sehr gut bezahlen. Bei der Newsletterlisten, greifen Sie auf eigene Daten zurück.

  • Lebensdauer: In den letzten Jahren haben sich Plattformen, Kanäle und Formate ständig geändert oder sind sogar ganz von der Bildschirmfläche verschwunden. Der Newsletter hat sie bisher alle überlebt und wer einmal über einen Pool an Adressen verfügt, kann diesen seit vielen Jahren nutzen. Gut zu wissen: Im Schnitt behält jeder User für mehr als 10 Jahre die gleiche Email-Adresse!

  • Messbarkeit und Reporting: Die Möglichkeiten der Analyse und Tracking sind die großen Vorzüge des Newsletter-Marketings und machen den Kanal überhaupt erst bewertbar. Viele Mitarbeiter und Online Marketing Manager sind in der Pflicht ein Reporting zu erstellen und die Performance der Kanäle zu analysieren. Beim Newsletter-Marketing ist fast alles quantifizierbar, was die Erfolgsmessung deutlich vereinfacht. Sie können die Kampagne im Nachgang auf diverse Parameter untersuchen und für die zukünftige E-Mails nutzen. Schauen Sie sich die Öffnungsraten an, bewerten Sie den verwendeten Betreff oder vergleichen Sie die Klicks auf unterschiedliche Call-to-Actions. Sie können kontrollieren welcher Button oder Link am besten funktioniert oder welcher Betreff die Empfänger zum Lesen des Newsletters auffordert. Mit jedem Newsletter erhöhen Sie dadurch die eigene Expertise und den Erfahrungswert für den nächsten Newsletter. Daher sollte ein Reporting immer zur Pflicht gehören
vorteile newsletter
Newsletter bieten viele Vorteile. Flexibilität, Analyse und direkte Ansprache sind nur einige der Vorteile

Rechtliche Vorgaben bei Newslettern

Es gibt schönere Dinge mit denen sich ein Online Marketing Manager beschäftigen muss, aber auch im Newsletter-Marketing sollten gesetzliche Vorschriften nicht ignoriert werden. Grundlage ist die grundsätzliche Zustimmung(Double-Opt-In) der Newsletter-Empfänger zum Erhalt der Mailings. Dies bedeutet, dass die Empfänger des Newsletters vorab ihre ausdrückliche Zustimmung zur Kontaktaufnahme zu Werbezwecken gegeben haben müssen. Die neue grundlegende EU-Datenschutzverordnung (DSGVO) hat direkte Auswirkungen auf die Vermarktung von Newslettern. Unabhängig von Ihrer individuellen Newsletter-Praxis gelten ab dem 25. Mai 2018 verbindliche Bestimmungen für alle Absender.

Beachten Sie auch Folgendes:

  • Opt-Out: Eine Abmeldung des Newsletters, das so genannte Opt-Out, muss jederzeit möglich und leicht zugänglich sein. Dies wird in der Regel durch einen Abmeldelink am Ende des Newsletters gewährleistet. Respektieren Sie jede Abmeldung und ersparen Sie sich unnötigen Ärger durch unerwünschte Newsletter.
  • Impressum: Ein vollständiges Impressum muss bei jeder E-Mail, die aus geschäftlichen Gründen versendet wird, angegeben werden. In jedem Fall wird dies empfohlen, da es die Seriosität erhöht.

Das passende Newsletter Tool finden

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Tools ermöglichen einen komfortablen Versand

Letztendlich hängt die Entscheidung, ob ein Newsletter-Tool verwendet werden soll oder nicht, von Ihren Zielen und dem Umfang Ihrer Newsletter-Pläne ab. Wenn Sie gelegentlich Status-Mails an Ihre bestehenden Kunden versenden wollen, bei denen es nicht um die Auswertung und die Conversion Rates Optimierung geht, können Sie sicherlich die Kosten für eine entsprechende Software sparen. Sobald Sie jedoch den Erfolg Ihrer Newsletter messen, neue Kunden gewinnen, andere Verteilerlisten erstellen oder einfach die Erstellung von Newslettern erleichtern wollen, ist es eine gute Idee, auf eine entsprechende Software zu setzen. Neben der Optimierung erleichtern die Tools durch integrierte Templates und Editoren die visuelle Gestaltung. Es gibt unzählige Anbieter solcher Tools im Netz und alle Tools haben ihre Stärken und Schwächen. Bei der Suche nach einem passenden Tool, wird jeder andere Anforderungen priorisieren, aber die folgenden Funktionen sollten gegeben sein:

  • Einfache Erstellung von Newslettern dank praktischer Vorlagen.
  • Personalisierungsmöglichkeiten in Form von Ansprache (z.B. „Sehr geehrte Frau Schulte“), Layout, Inhalt, etc sollten über einen Editor zu bearbeiten sein. So können sie Layouts je nach Thema anpassen.
  • Das Tool sollte unterschiedliche Email-Formate beherrschen. Dazu zählen neben den klassischen Newslettern auch A/B Tests und Autoresponder.
  • Whitelisting der Server! Das bedeutet, dass Ihre Mail nicht zuerst durch den Spamfilter geht und mit Sicherheit in der Mailbox Ihrer Empfänger landet. Dies ist leider nicht bei allen Tools gegeben und schlägt sich in einer miesen Zustellrate wieder. Whitelisting des E-Mail-Service-Providers (ASP) oder Full-Service-Dienstleisters durch zertifizierte Systeme, zum Beispiel durch Certified Senders Alliance (CSA)
  • Testversand und Freigabe durch verschiedene Mandanten. So können Sie die Fehlerquote deutlich verbessern und erst nach Freigabe die finale Version versenden.
  • Anmeldeformulare sollten in unterschiedlichen Vorlagen vorhanden sein und auch nachträglich zu bearbeiten sein. Anmeldeformulare sind ein entscheidender Faktor, ob ein User zum Abonnenten wird.
  • Schnittstellen zu allen gängigen Systemen sollten vorhanden sein. Wenn Sie Newsletter optimal nutzen wollen, brauchen Sie die Möglichkeit das Tool mit Shopsystem, CMS oder CRM zu verbinden.
  • Verschiedene Empfängergruppen sind einfach zu handhaben und ermöglichen parallele Kampagnen für verschiedene Zielgruppen, z.B. für bestehende Kunden oder potenzielle Neukunden. Ebenfalls kann man Kunden in diverse Segmente unterteilen und so die Newsletter auf das individuelle Interesse auslegen.
  • Die Newsletter werden automatisch für die mobile Beratung, d.h. für Smartphones und Tablets, optimiert. Dies ist besonders wichtig in der heutigen Zeit, in der ein großer Teil der Post auf dem Smartphone gelesen wird.
  • Newsletter Tools bieten viele Berichts- und Auswertungsmöglichkeiten, die die wichtige Analyse von Kampagnen erleichtern und Ihnen weitere Verbesserungsmöglichkeiten aufzeigen. Nur die richtigen Analysen und Schlüsse ermöglichen eine ständige Optimierung.
  • Editor mit Drag und Drop Funktion. Über diesen Editor können visuelle Änderungen ohne Programmierkenntnisse umgesetzt werden. So sind Sie in der Lage Newsletter eigenständig zu erstellen.

Newsletter planen, erstellen und analysieren

Newsletter planen

Zu Beginn ist es wichtig, sich über die Zielgruppe, den Zweck und die Ziele Ihres Newsletters klar zu sein. Setzen Sie sich dazu mit Kollegn und Mitarbeitern zusammen und Sammeln Sie Erwartungen und Ziele.

planen newsletter
Der Großteil der Newsletter sollte bereits im Vorfeld eingeplant werden
  • Ziele und Zielgruppe: Wen möchten Sie ansprechen? Bestehende Kunden, um die Kundenbindung oder auch das Cross-Selling zu erhöhen? Oder soll Ihr Newsletter zur Neukundengewinnung und Aquise genutzt werden? Um bei der Erstellung Ihrer Newsletter, die letztendlich von den Empfängern gelesen werden, den richtigen Inhalt auszuwählen, ist es wichtig, dass Sie diese Fragen im Voraus beantworten. Wenn Sie verschiedene Zielgruppen ansprechen wollen, ist es sinnvoll, verschiedene Newsletter-Mailinglisten mit unterschiedlichen Themen zu verwenden. Aus diesen Segmenten ergibt sich dann häufig das Ziel der Newsletter was von informativ bis transaktionsorientiert reicht.
  • Daten: Wenn Sie einen Newsletter für Ihre bestehenden Kunden erstellen möchten, haben Sie wahrscheinlich genügend Daten zur Hand. Wenn Sie aber Newsletter-Marketing zur Neukundengewinnung einsetzen wollen, stellt sich die Frage, ob Sie bereits über genügend Daten verfügen oder ob Sie noch mehr sammeln müssen.
  • Inhalt: Nach der Definition der Zielgruppe beginnen wir mit der Planung der Inhalte, die Sie über das Newsletter-Marketing versenden möchten. Haben Sie zum Beispiel ein Firmenblog oder ein Magazin, können Sie die Beiträge über einen Newsletter verteilen und so den Informationsgehalt erhöhen. Denken Sie an dieser Stelle daran, dass Inhalt und Zielgruppe übereinstimmen müssen, schließlich wollen Sie, dass Ihre Zielgruppe die Inhalte erhält, die sie interessieren und durch die Sie am Ende eine hohe Klickrate erreichen.
  • Versand: Außerdem können Sie bereits jetzt entscheiden, wie oft und wann Sie den Newsletter versenden möchten. Möchten Sie beispielsweise einen monatlichen Newsletter zu aktuellen Informationen versenden, lässt sich der Versand im Vorfeld sehr gut planen. Außerdem können fixe Termine wie Veranstaltungen, Messen und saisonale Themen in den Redaktionsplan einfließen
  • Redaktionsplan: Wenn möglich, können Sie hier bereits einen konkreten Redaktionsplan erstellen, in dem Sie festlegen, wann in naher Zukunft welche Inhalte an welche Zielgruppe gesendet werden sollen.

Je mehr Sie diese Fragen in der Planungsphase beantworten, desto weniger Probleme werden Sie letztendlich bei der Umsetzung Ihres Newsletters haben.

Erstellung Newsletter

  • Sobald die Planung abgeschlossen ist, wird Ihr erster Newsletter erstellt. Wie bereits erwähnt, ist die Einführung eines Newsletter-Tools oft die beste Option, da es viele Prozesse vereint und deutlich erleichtert. Für die Erstellung möchte ich Ihnen auch die folgenden Tipps geben, die die Qualität Ihres Newsletters erheblich verbessern werden.
  • Wählen Sie eine Form der persönlichen Ansprache: zu allgemeine Grüße wie „Sehr geehrte Damen und Herren“ sollten möglichst vermieden und nur dann verwendet werden, wenn Sie wirklich keine Informationen über den Namen haben. Ansonsten wirkt sich eine persönliche Ansprache immer positiv auf die Öffnungs- und Klickraten aus. Ich habe dies bereits oben erwähnt, aber die Schnittstellen zwischen CRM-Systemen und Newsletter-Tools wie CentralStationCRM und Newsletter2Go ermöglichen die automatische Übernahme von Grüßen und Personennamen aus dem CRM in Ihre Newsletter-Mailinglisten. Das spart nicht nur viel Zeit, sondern vermeidet auch die falsche Verwendung von Herr/Frau oder Namen. In der Begrüßung können Sie sich auch noch einmal die Zielgruppe der entsprechenden Verteilerliste ansehen. Nike zum Beispiel spricht seine Newsletter-Abonnenten lockerer und direkter an, als es eine Unternehmensberatung für ihre größeren Kunden tun würde. Konzentrieren Sie sich also, wie es oft der Fall ist, auf die Empfänger, die Sie erreichen wollen.
  • Aktionsaufrufe einbeziehen: Ihre Briefe sollten „Call to Action“ (CTA) enthalten, d.h. konkrete Handlungsaufforderungen, die den Leser auf Ihre Website umleiten. Dabei kann es sich um Schaltflächen oder Bilder handeln, die mit einer Klickanforderung verbunden sind, wie z.B. „Mehr lesen“ für einen Blogartikel, „Herunterladen“ für ein Whitepaper oder „Rabattcode anfordern“. Die hier verwendeten Links sollten dann zu einer entsprechenden Landing Page führen, die auch das bietet, was Sie versprechen. Neben dem CTA können und sollten Sie auch andere Links verwenden, die zum Inhalt Ihrer Mail passen, wie z.B. zusätzliche Links zu anderen Artikeln in Ihrem Blog. Für diese Links können Sie so genannte UTM-Einstellungen verwenden, um das Tracking zu erleichtern, so dass Sie nicht nur sehen können, wer geklickt hat, sondern auch mit Hilfe von Analysen verfolgen können, was als nächstes passiert, z.B. wenn ein Kauf getätigt wird.
  • Erstellen Sie eine „Klick mich“ Betreffzeile: Die Betreffzeile ist das erste, was Ihre Newsletter-Leser sehen werden – sie sollte also die Neugierde wecken und die Empfänger dazu anregen, den Newsletter tatsächlich zu lesen. Verwenden Sie interessante Themen, versuchen Sie jedoch zu reißerische Betreff-Zeilen wie „SONDERANGEBOT – nur heute!!“ zu vermeiden. Sie führen in der Regel zu niedrigen Öffnungsraten und werden zu oft als Spam abgestempelt.

    Ein gutes Thema ist ein Vorgeschmack auf den restlichen Inhalt der Mail und dient als eine Art Teaser: Es gibt eine thematische Orientierung, aber noch nicht zu viel Information. Wenn ich zum Beispiel für diesen Artikel werben wollte, indem ich eine E-Mail an unsere Newsletter-Abonnenten schicke, könnte ich ein Thema wie „Newsletter-Marketing – so einfach ist das“ wählen. Ein solches Thema weckt Interesse, zeigt bereits, worum es geht, erzählt aber noch nicht die ganze Geschichte. Außerdem wirken sich Fragen zu diesem Thema oft positiv auf die Öffnungsraten aus, weil sie Neugierde wecken.

    Neben dem Inhalt gibt es auch formale Tipps, denn E-Mail-Programme schneiden den Betreff ab, wie Google es bei zu vielen Zeichen tut. Mit 40 Zeichen sind Sie definitiv auf der richtigen Seite. Eigentlich ist es nicht zu viel, wenn Sie also nicht den gesamten Betreff auf 40 Zeichen komprimieren können, sollten Sie zumindest die Hauptaussage in den ersten Teil setzen. Sie können von Zeit zu Zeit mit dem Thema spielen und bewerten, welche Inhalte in der wichtigen Bewertung besonders willkommen sind, d.h. welche Inhalte zu einer hohen Öffnungsrate führen – aber ich werde gleich noch einmal auf die Bewertung im Detail zurückkommen.

    Wenn Sie mit einer großen Anzahl von Begünstigten rechnen können, können Sie in dieser Phase auch A/B-Tests durchführen. Mit anderen Worten: Sie entwerfen denselben Newsletter mit zwei verschiedenen Themen und bewerten dann, welcher der beiden am besten konvertiert. Diese A/B-Tests sind jedoch nur bei einer Empfängerliste von mehr als 1000 Abonnenten möglich, da der Test sonst zu ungenau und wenig repräsentativ ist. Neben dem Inhalt der Mail, kann auch der betreff in einem A/B Test ausgewertet werden.
  • Bieten Sie Ihren Lesern einen echten Mehrwert: Das im Content-Marketing so häufig verwendete „Content is King“ gilt zweifellos auch für das Newsletter-Marketing. Denn reine Werbung wird zu schnell von den Empfängern verworfen. Achten Sie also darauf, dass Sie Ihrer Zielgruppe in Ihrem Newsletter einen Mehrwert bieten, z.B. durch redaktionelle Inhalte, E-Books oder Rabattcodes.
  • Design – das große Ganze ist entscheidend: überhäufen Sie Ihre Leser nicht mit endlosem Text und unzähligen Animationen. Achten Sie darauf, dass Ihre Newsletter klar organisiert sind und zum Kern Ihrer Botschaft passen. Bilder machen die Gestaltung der Mailings attraktiver. Wenn Sie ein Newsletter-Tool verwenden, brauchen Sie sich nicht so sehr um das Design zu kümmern, da die Vorlagen in der Regel bereits sehr gut sind.
  • Optimierung für mobile Geräte: Wenn Sie sich für die Verwendung eines Newsletter-Tools entscheiden, übernimmt dieses die Optimierung für Sie. Ansonsten ist es wichtig, die eigenen Newsletter für mobile Geräte wie Smartphones oder Tablets zu optimieren, denn wie bereits erwähnt, wird der Großteil der Post nicht mehr auf einem Laptop oder Computer abgerufen und gelesen, sondern auf dem Smartphone, wenn man unterwegs ist. Unser Partner Newsletter2Go beschreibt in diesem Artikel, wie Sie Ihren HTML-Newsletter für die mobile Nutzung optimieren können.
  • Test: Bevor Sie Ihren Newsletter an Ihre eigentliche Mailingliste schicken, sollten Sie ihn testen, um mögliche Fehler vorher zu korrigieren. Führt der CTA zur gewünschten Landing Page? Wird der Newsletter auf dem Mobiltelefon und auf dem Computerbildschirm korrekt angezeigt? Gibt es Sprachfehler? Es ist besser, sich zusätzlich umzuschauen und es selbst herauszufinden, als Ihre Empfänger darum zu bitten.

Newsletter versenden

Endlich ist es an der Zeit, Ihren Newsletter zu versenden. Es gibt auch einige wichtige Punkte, die den Erfolg Ihres Newsletter-Marketings beeinflussen:

  • Lieferzeit: Es gibt kein allgemeines Rezept, um zu wissen, wann ein Newsletter eine hohe Öffnungsrate hat. Der Zeitpunkt des Versands hängt auch von Ihrem Unternehmen oder Ihrem Angebot ab: Während der Pizzalieferdienst mit dem Samstagabend-Rundbrief sicherlich erfolgreich sein dürfte, kommt dies für eine Design-Agentur mit anderen Unternehmen als Zielgruppe nicht in Frage. Generell sollten Sie sich beim Versand des Newsletters wieder an Ihrer Zielgruppe orientieren und von vornherein unterscheiden, ob Sie im B2C- oder B2B-Bereich tätig sind:
  • Im B2C-Bereich, d.h. bei Unternehmen von Privatpersonen, können Sie die Empfänger in der Regel werktags abends oder am Wochenende erreichen.
  • Wenn Sie von Unternehmen zu Unternehmen verkaufen, erreichen Sie Ihre Zielgruppe eher unter der Woche, tagsüber und vor allem morgens.

Letztendlich gibt es keinen idealen Zeitpunkt für die Entsendung, und es ist ratsam, einfach ein paar verschiedene Zeiten zu testen und dann, basierend auf dem Erfolg, zu entscheiden, welche Zeit für welche Zielgruppe am besten geeignet ist.

  • Häufigkeit: Sie haben in Ihrer Planung bereits darüber nachgedacht, jetzt ist es an der Zeit, sie umzusetzen. Am Ende sollten Sie einfach die Balance halten und regelmäßig Newsletter versenden, ohne Ihre Mail-Empfänger zu überfordern. Die Häufigkeit der Versendung hängt auch von Ihrem Unternehmen und Ihrer Zielgruppe ab. Als Tageszeitung können Sie fast täglich Nachrichten zusammenstellen, die für Ihre Empfänger von Interesse sind, während ein Versicherungsagent seine Kunden mit täglichen Aktualisierungen verärgert und das Risiko von Abonnementsabbrüchen eingeht. In den meisten Fällen sind jedoch monatliche bis vierteljährliche Newsletter eine gute Idee, insbesondere für KMU. Einerseits lässt sie genügend Zeit, um die Newsletter vorzubereiten, andererseits werden sich Ihre Abonnenten an Sie erinnern, ohne Sie mit Post zu überfluten.

Auswertung Newsletter

Die Newsletter wurden erstellt und versandt, jetzt ist es an der Zeit, mit der Auswertung fortzufahren. Um den Erfolg zu messen, können Sie die folgenden Kennzahlen analysieren:

  • Zustellung/Absatzrate: Postadressen sind oft nicht mehr erreichbar, z.B. weil sie nicht mehr aktiv sind. Die Zustellrate gibt an, wie viele Ihrer Empfänger die Post am Ende tatsächlich erreicht. Die Rückprallrate hingegen gibt den Prozentsatz der nicht zugestellten Post an. Logischerweise ist es wichtig, die Absprungrate so niedrig wie möglich und die Zustellrate so hoch wie möglich zu halten. Insbesondere „harte Rückschläge“, d.h. Empfänger, die dauerhaft nicht erreichbar sind, sollten im Auge behalten und mittelfristig behandelt werden.
  • Öffnungsrate: Wie viele Newsletter-Empfänger öffnen Ihre E-Mails tatsächlich? Die Öffnungsrate wird durch ein in die E-Mails eingebettetes Pixel gemessen, das beim Öffnen des Newsletters geladen wird. Mit anderen Worten, die Öffnungsrate kann theoretisch sehr hoch sein, aber der Prozentsatz derjenigen, die den Inhalt tatsächlich lesen, ist sehr gering. In jedem Fall ist die Öffnungsrate ein guter Indikator dafür, ob Ihre Post direkt in den Papierkorb wandert oder einfach nur geöffnet wird, aber Sie sollten diesen Wert immer mit einer gewissen Vorsicht betrachten.
  • Klickrate: Wie viel Prozent der Empfänger sind mindestens einem Link im Newsletter gefolgt? Die Klickrate ist sicherlich einer der wichtigsten KPIs (Key Performance Indicators), denn sie zeigt zum einen, ob Ihre Newsletter tatsächlich gelesen (und nicht nur kurzzeitig geöffnet) werden und zum anderen, ob Ihre Inhalte Ihre Zielgruppe ansprechen.
  • Konversionsrate: Die Tatsache, dass Newsletter geöffnet und gelesen werden, ist der erste große Schritt, die Konversionsrate spiegelt letztlich wider, ob das Newsletter-Marketing wirklich funktioniert. Wenn beispielsweise die Konversionsrate eines Newsletters mit einer Produktwerbung 2% beträgt, tätigen zwei von 100 Empfängern einen entsprechenden Kauf. Der Umrechnungskurs sollte sich nicht nur auf die Verkäufe beziehen, sondern immer das widerspiegeln, was Sie mit einem einzigen Newsletter erreichen wollen, d.h. die integrierten Handlungsaufforderungen (Käufe, Herunterladen eines E-Books oder White Papers, Kontaktanfrage usw.).
  • Abwanderungsrate: Die Abwanderungsrate gibt die Anzahl der Abonnenten Ihres Newsletters an, die sich von der Mailingliste abmelden. Daher möchten Sie diesen Wert so niedrig wie möglich halten. Die Abmelderate ist ebenfalls eine wichtige Kennzahl, denn sie gibt an, wenn der Inhalt Ihrer Newsletter kein Interesse weckt oder wenn Sie den Empfängern auf die Nerven gehen, z.B. wenn Sie zu viele Newsletter verschicken.

Fazit

Bei einer Online Marketing Beratung sollte der Kanal Newsletter Marketing immer als eine Option einbezogen werden. Eine schnelle Verfügbarkeit, ein kurzer Weg zum Kunden/Interessenten und der flexible Einsatz bei Kampagnen und Aktionen sind sehr gute Argumente für den Versand von Newslettern.
Zusätzlich bieten Tools und Software einen günstigen und effektiven Einstieg ins Email-Marketing.

 

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